 |  |
 |  |  |  | Stemwede, 25. März 2010
 |  | | Matthias Münnung, Sozialdezernent des LWL, Ernst Wilhelm Rahe ,SPD Landtagskandidat, Elke Schmidt-Sawatzki, stellv. Landesvorsitzende d. paritätischen Wohlfahrtsverbandes und Marco Cloppenburg, Geschäftsführer des Servicehauses. Foto: Pfaff
|  |
|  |  | Haldem (pf). Ob in der Tischlerei, im Hausmeisterservice oder an der Tankstelle: Die Hälfte der Mitarbeiter des Servicehauses Stemwede hat eine Behinderung. Die vielen Arbeitsmöglichkeiten des Unternehmens hat sich nun die Landesbeauftragte für Behinderte, Angelika Gemkow, zeigen lassen - und sie hat gleich noch ein Geschenk mitgebracht.
Die Plakette »Integrationsunternehmen« darf fortan die Fassade des Servicehauses an der Haldemer Straße 10 schmücken. Es wurde unter anderem auch mit Mitteln aus dem Landesprogramm »Integration unternehmen« gefördert. Darin stelle die Landesregierung zehn Millionen Euro zur Verfügung, um in drei Jahren 1000 zusätzliche Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen. Die Landschaftsverbände beteiligen sich an dem Programm mit der gleichen Summe. »Ich will, dass das Bewusstsein für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben gestärkt und ihre Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt selbstverständlich wird«, sagte Gemkow, die sich gerade auf einer landesweiten Tour unter dem Motto »NRW schafft Arbeit« befindet. »Dazu gehört eine Unternehmenskultur, in der Menschen mit Behinderung eigene Wege gehen und finden können sowie individuelle Hilfen vor Ort erhalten. Das Servicehaus Stemwede mit seinem breiten Angebot ist hier für mich ein hervorragendes Beispiel.« Angelika Gemkow ließ sich von den Geschäftsführern Lothar Pannen und Marco Cloppenburg einige Bereiche des Servicehauses zeigen. Unter anderem besichtigte die Delegation, zu der auch Landtagskandidat Ernst-Wilhelm Rahe gehörte, den Hahme-Markt mit Tankstelle, die Bereiche Floristik, Gastronomie und Einzelhandel. »Hier arbeiten viele Partner in einem Netz zusammen, damit behinderte Menschen eine Beschäftigung finden. Das ist eine wunderbare Sache«, lobte Angelika Gemkow. Schließlich ließ sich die Delegation zu einem Imbiss und Gedankenaustausch im Café »Stehlampe« nieder. Lothar Pannen bedankte sich in einer Ansprache bei der Landesbehindertenbeauftragten, gab aber zu bedenken: »Ist es sinnvoll, die finanziellen Unterstützungen nach Paragraf 16e des Sozialgesetzbuches für Integrationsunternehmen zu reduzieren, wie es von einigen politischen Kreisen zurzeit gefordert wird? Wir meinen ganz klar: Nein. Und würden uns freuen, wenn sie das auch nach Düsseldorf und Berlin tragen würden.« Im Servicehaus wären drei psychisch kranke Mitarbeiter von einer Kürzung der Förderungen in diesem Bereich betroffen.
|  | Drucken ...
|  |  |  |
 |   |  |  |  | | Copyright 2012 SPD Gemeindeverband Stemwede. Realisiert mit nrwspd.net. Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved. RSS-Feed. Impressum |  |  |
|  |  |  |  |
|  | |