Stabwechsel an der Spitze der OWL-SPD

Ministerin Ute Schäfer übergibt den Vorsitz der OWL-SPD an Ernst-Wilhelm Rahe.     FOTO: ANDREAS ZOBE
Strahlendes Lächeln: Ministerin Ute Schäfer übergibt den Vorsitz der OWL-SPD an Ernst-Wilhelm Rahe. FOTO: ANDREAS ZOBE

Bielefeld. Traurig waren die Delegierten der SPD-Regionalkonferenz in der Bielefelder Stadthalle nur über einen Umstand: dass die erkrankte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nicht, wie erhofft, bei der Veranstaltung reden konnte. Ansonsten demonstrierten die Sozialdemokraten aus Ostwestfalen-Lippe viel Selbstbewusstsein nach den für sie erfolgreichen Landtagswahlen am 13. Mai.

„Schwarz-Gelb muss abgewählt werden, so wie es in NRW gerade geschehen ist“, rief NRW-Familienministerin Ute Schäfer den Delegierten zu, und diese quittierten das mit heftigem Beifall. „Wir brauchen mehr Bildung und mehr Teilhabe für alle“, gab sie als inhaltliche Ausrichtung für den anstehenden Bundestagswahlkampf aus. Dass sie den Regionalvorsitz der Sozialdemokraten an Ernst-Wilhelm Rahe übergebe, begründete Ute Schäfer so: „Ich möchte gerne, dass wir uns personell breiter aufstellen.“ Mit Inge Howe als stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag und Thorsten Klute als stellvertretendem Landesvorsitzenden seien die ersten Schritte bereits gemacht worden. Schäfer betonte im Übrigen, dass sie der Region privat auch weiterhin treu bleibe. „Ich habe mir gerade ein Haus in Lippe gekauft und möchte in Kürze dort einziehen“, sagte sie.

Mit der Wahl des Regionsvorsitzenden machten die OWL-Delegierten den nächsten Schritt zur Komplettierung der neuen „OWL-Macht“ der SPD auf Landesebene. Ernst-Wilhelm Rahe erhielt 81 von 88 abgegebenen Stimmen, was einer Zustimmung von 92 Prozent entsprach. 4 Delegierte enthielten sich, 3 votierten mit Nein. Rahe zeigte sich angetan von dem Ergebnis: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in der Region“, sagte er, nachdem er die Wahl annommen hatte.

Neben Ernst-Wilhelm Rahe wurden in den Vorstand gewählt:

´ Stellvertreter: Dennis Maelzer (82,7 Prozent), Anke Unger (89,6), Volker Wilde (93,1).

´ Beisitzer: Christian Antl (79,5 Prozent), Burkhard Blienert (83,1), Klaus Brandner (86,7), Birgit Härtel (88,5), Angela Lück (98,8), Ilka Oord (81,9), Ingo Stucke (87,9), Jürgen Unruhe (80,7).

Auch der neue SPD-NRW-Generalsekretär André Stinka, der statt der Ministerpräsidentin sprach, zeigte sich überzeugt, dass die SPD für das Bundestagswahljahr 2013 gut aufgestellt ist. „Bei Bildung und Kinderbetreuung muss die SPD vorne bleiben“, betonte Stinka. Auch der Umbau zu einer dezentralen Energieversorgung, zu dem die Delegierten einen Antrag verabschiedeten, sei ein Zukunftsthema. Hans Hamann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Detmolder Regionalrat, setzte sich ebenfalls für dieses Ziel ein, „damit der Weg zu einer OWL-Versorgungsgesellschaft eingeleitet werden kann“.
Bielefeld. Traurig waren die Delegierten der SPD-Regionalkonferenz in der Bielefelder Stadthalle nur über einen Umstand: dass die erkrankte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nicht, wie erhofft, bei der Veranstaltung reden konnte. Ansonsten demonstrierten die Sozialdemokraten aus Ostwestfalen-Lippe viel Selbstbewusstsein nach den für sie erfolgreichen Landtagswahlen am 13. Mai.

„Schwarz-Gelb muss abgewählt werden, so wie es in NRW gerade geschehen ist“, rief NRW-Familienministerin Ute Schäfer den Delegierten zu, und diese quittierten das mit heftigem Beifall. „Wir brauchen mehr Bildung und mehr Teilhabe für alle“, gab sie als inhaltliche Ausrichtung für den anstehenden Bundestagswahlkampf aus. Dass sie den Regionalvorsitz der Sozialdemokraten an Ernst-Wilhelm Rahe übergebe, begründete Ute Schäfer so: „Ich möchte gerne, dass wir uns personell breiter aufstellen.“ Mit Inge Howe als stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag und Thorsten Klute als stellvertretendem Landesvorsitzenden seien die ersten Schritte bereits gemacht worden. Schäfer betonte im Übrigen, dass sie der Region privat auch weiterhin treu bleibe. „Ich habe mir gerade ein Haus in Lippe gekauft und möchte in Kürze dort einziehen“, sagte sie.

Mit der Wahl des Regionsvorsitzenden machten die OWL-Delegierten den nächsten Schritt zur Komplettierung der neuen „OWL-Macht“ der SPD auf Landesebene. Ernst-Wilhelm Rahe erhielt 81 von 88 abgegebenen Stimmen, was einer Zustimmung von 92 Prozent entsprach. 4 Delegierte enthielten sich, 3 votierten mit Nein. Rahe zeigte sich angetan von dem Ergebnis: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in der Region“, sagte er, nachdem er die Wahl annommen hatte.

Neben Ernst-Wilhelm Rahe wurden in den Vorstand gewählt:

´ Stellvertreter: Dennis Maelzer (82,7 Prozent), Anke Unger (89,6), Volker Wilde (93,1).

´ Beisitzer: Christian Antl (79,5 Prozent), Burkhard Blienert (83,1), Klaus Brandner (86,7), Birgit Härtel (88,5), Angela Lück (98,8), Ilka Oord (81,9), Ingo Stucke (87,9), Jürgen Unruhe (80,7).

Auch der neue SPD-NRW-Generalsekretär André Stinka, der statt der Ministerpräsidentin sprach, zeigte sich überzeugt, dass die SPD für das Bundestagswahljahr 2013 gut aufgestellt ist. „Bei Bildung und Kinderbetreuung muss die SPD vorne bleiben“, betonte Stinka. Auch der Umbau zu einer dezentralen Energieversorgung, zu dem die Delegierten einen Antrag verabschiedeten, sei ein Zukunftsthema. Hans Hamann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Detmolder Regionalrat, setzte sich ebenfalls für dieses Ziel ein, „damit der Weg zu einer OWL-Versorgungsgesellschaft eingeleitet werden kann“.