Schule Westrup als Technologiezentrum

Hier der Bürgermeisterkandidat der SPD: Wilhelm Riesmeier
SPD-Fraktionsvorsitzender, Wilhelm Riesmeier

Stemweder SPD stellt Anträge – »Fairer Handel«

SPD-Fraktion im Stemweder Rat
SPD-Fraktion im Stemweder Rat

Die SPD-Fraktion im Stemweder Rat hat mit einem Schreiben an Bürgermeister Kai Abruszat den Antrag gestellt, dass in der nächsten Ratssitzung zwei Punkte aufgenommen werden sollen.

1. Die Sozialdemokraten beantragen, dass die Verwaltung prüfen soll, ob und wie die Einrichtung eines Stemweder Innovations- und Technologiezentrums (S. I. T.) in der ehemaligen Schule Westrup sinnvoll und möglich ist.

»Ziel des S. I. T. ist es in erster Linie, Existenzgründer und Start-ups zu fördern und darüber hinaus gute Rahmenbedingungen für Gründungen zu schaffen«, schreibt Fraktionsvorsitzender Wilhelm Riesmeier im Antrag. »Mit dem S. I. T. soll zukünftig ein physischer Ort entstehen, an dem alle Angebote gebündelt zur Verfügung stehen. Hier soll Gründung gelebt und die Vernetzung unter den Unternehmern möglich sein.« Das S. I. T. solle sowohl Existenzgründern als auch etablierten Unternehmen aus Stemwede ermöglichen, sich über diese Plattform mit den Themen rund um Innovation von Produkten und Dienstleistungen für die wirtschaftliche Umsetzung auszutauschen. »Eine Zusammenarbeit mit der Ulderup-Stiftung, der privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT), der Wissenswerkstatt Metropolregion Nordwest e. V. und der Akademie der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup-Stiftung soll angestrebt werden«, schreibt Riesmeier.

2. Die SPD stellt den Antrag, dass die Verwaltung beauftragt wird, »erforderliche Schritte einzuleiten, damit auch die Gemeinde Stemwede eine ›Fair Trade‹-Kommune wird«.

Fairtrade unterstütze den fairen Handel auf lokaler Ebene, begründet Riesmeier diesen Antrag. »Gemeinsam mit der Initiative von ›Transfair‹ werden dabei Maßnahmen zur Förderung benachteiligter Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt, durch fairen Handel sollen dabei die dortigen Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessert und kleinbäuerlichen Familien eine menschenwürdige Existenz aus eigener Kraft ermöglicht werden. Entsprechende Produkte im Handel tragen das Fairtrade-Siegel.«

Ziel sei es, möglichst viele Partner in Stemwede anzusprechen, die Fairtrade unterstützen, und dies vor dem Hintergrund, das Leben der Menschen dort zu verbessern und (mögliche) Fluchtursachen zu bekämpfen.