Mit Optimismus Richtung Bundestagswahl

Bild: Oliver Krato

Die SPD Stemwede hatte zu einem Gespräch mit Achim Post, dem Direktkandidaten für die Bundestagswahl im September, eingeladen. Es kamen mehr Gäste als erwartet in den luftigen Garten von „Rila erleben“. Der Abstand blieb regelkonform, aber der Kandidat schaffte schnell eine persönliche Nähe. Die Bilanz der Beteiligung an der großen Koalition in Berlin könne sich sehen lassen: Verlängerung des Kurzarbeitergeldes in der Corona-Krise, Rentenpakt zur Sicherung der Renten und Stabilisierung der Beiträge sind nur zwei Stichworte. Zusammenhalt und Zukunft lassen sich nur wirkungsvoll durch Kleinarbeit im parlamentarischen Alltag gestalten.

 

Dort will Achim Post auch in den nächsten vier Jahren kräftig mit anpacken. Die Aufgaben für die Zukunft bleiben herausfordernd: Die Steuerflucht global agierender Unternehmen unterbinden, Klimaschutz mit Nachdruck und sozialer Verantwortung gestalten, die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sichern, Familien unterstützen. Achim Post brachte komplexe Themen schnell auf den politischen Punkt. Das überzeugte die Anwesenden. Er selbst lobte die fraktions- und parteiübergreifende Zusammenarbeit der Ostwestfälinnen und Ostwestfalen in Düsseldorf und Berlin. Die Ablehnung der durch das Bundesverkehrsministerium geplanten neuen ICE-Trasse zwischen Bielefeld und Hannover sei in der Region einhellig. „Hier in Stemwede legen Landwirte Blühstreifen auf ihrer Wirtschaftsfläche an, dort soll auf 60 bis 70 Metern Breite eine Bauschneise eingerichtet und später auf über 20 Metern Breite circa 90 Kilometer Landschaft frisch betoniert werden.“ Das Geld müsse dringend in das regionale Schienennetz investiert werden. Die Kritik am Minister fiel klar aus. Achim Post: „Ich habe Andreas Scheuer hier vor Ort noch nie gesehen.“

 

Achim Post hält mehr davon, direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern zu reden. Das Treffen in Stemwede bot gleich Gelegenheit dazu. So klagte zum Beispiel ein Landwirt, dass seine kompletten Flächen im geplanten Landschaftsschutzgebiet Stemweder Berg liegen würden, doch die in Aussicht stehenden Auflagen den Betrieb völlig unwirtschaftlich machen. Selbstverständlich nahmen Achim Post und der Landtagsabgeordnete Ernst Wilhelm Rahe das Anliegen auf.

 

Auch durch den Aufwärtstrend in den Umfragen gestärkt, wollen die Stemweder SPD und Achim Post bei der Wahl um jede Stimme kämpfen. Denn das Treffen bei Rila hat gezeigt: Nur, wer nah bei den Menschen ist, versteht auch ihre Probleme vor Ort und kann sich für sie in Berlin und Düsseldorf einsetzen.